Eine weitere Folge von Profi-Christ ist wegen upload-Problemen bei Blogger diesmal hier (und demnächst dann natürlich auch bei Bumerang TV) online. Diesmal war ich beim Pfingstjugendtreffen in Aidlingen. Ein ungewöhnlich kraftvolles, ein regelrechtes Pfingst-Wochenende. Das kommt in der Folge nicht so rüber, dafür ist das Format nicht geeignet. Trotzdem viel Spaß beim Gucken.
Donnerstag, 22. Mai 2008
Donnerstag, 8. Mai 2008
StraßenFestival - Bericht von Marcus
Ich war beim Straßenfestival bei einem der Gebetsstände dabei. Die Seelsorger und auch die anderen Teammitglieder waren echt der Hammer und haben selbst Einiges zu berichten. Es war so ermutigend,wie positiv, provokant und herausfordernd die Möglichkeit war, mit Gott in Kontakt zu treten. Anfangs war ich mir unsicher, ob es was bringen würde, ... doch nach einigen Gesprächen war klar: Die Leute sehnen sich nach Gott und wollen ihn erfahren, wir müssen ihnen nur zeigen wir es geht!
Ein Mädchen (ca.19), Christivalerin, gestand ein Essproblem und brachte all ihre Ängste ans Kreuz. Sie wollte sich zu Hause professionelle Hilfe suchen und das Problem angehen. Ein Mann, Bremer,Nichtchrist, (ca. 50) wollte Gott kennen lernen. Er hatte viele Fragen und hat Gott echt gesucht. Zwei Bremerinnen (ca. 40) wollten erst gar nichts mit dem Kreuz zu tun haben und standen dem ganzen Unterfangen kritisch gegenüber. Nachdem sie weggegangen sind, kamen sie nach ca. 40 min zurück und wollten dann doch einen Zettel ans Kreuz hämmern.
Einige türkische Jugendliche wollten das ebenso und wir hatten coole Gespräche mit ihnen. Viele Bremer Nichtchristen haben die Chance wahrgenommen Gott zu suchen. Wir hatten coole und tiefe Gespräche. Ich habe nicht viel vom Christival mitbekommen, aber das Straßenfestival mit allen seinen fleißigen Mitarbeitern von Seelsorgern bis zum Moderator war ein Segen für die Stadt, da bin ich mir sicher.
Euer Marcus
Mittwoch, 7. Mai 2008
Jesus bewegt
Das Christival ist vorbei, das Leben normalisiert sich wieder. Gott sei Dank. Aber andererseits: Was war das für ein geiler Trip, den wir mit Jesus erlebt haben!
Ich war der Leiter des evangelistischen Festivals auf dem Bremer Marktplatz. Über Monate haben wir diese Veranstaltung vorbereitet. Wir wählten eine sehr offene Konzeption, weil wir wollten, dass möglichst viele Passanten die Chance erhalten sollten, aktiv Schritte auf Gott zuzumachen. Über den Platz verstreut gab es sieben Pavillons, an denen Menschen auf unterschiedliche Weise beten und sich Gott nähern konnten. Unser gesamtes Team war etwa 50 Leute stark!
Die Phase der Vorbereitung war extrem hart und nervenaufreibend. In den Wochen direkt vor dem Christival wachte ich jeden Morgen sehr früh auf, weil mein Rücken derartig verspannt war, dass ich vor lauter Schmerzen nicht mehr liegen konnte. Diese Verspannungen hatten psychosomatische Ursachen. Jetzt, nachdem alles vorbei ist, werden sie rapide besser. Die Prognosen für unser Vorhaben waren auch nicht die besten: Proteste und schlechtes Wetter waren angekündigt. Unsere Open Air Veranstaltung wäre beidem schutzlos ausgeliefert gewesen. Ich habe in den Wochen vor dem Christival immer wieder vorgezogene Beileidsbekundungen gehört, die den nervlichen Stress nicht unbedingt gemindert haben, auch wenn die, die sie aussprachen, es gut mit uns meinten und uns eigentlich Mut machen wollten. Doch keine der Befürchtungen ist eingetroffen. Und wir schreiben das ganz allein Jesus zu, denn er war der einzige, der es in der Hand hatte.
Wir haben erlebt, wie 4 Kilometer von unserem Platz entfernt ein Unwetter über Bremen niederging, während bei uns die Sonne schien. Es war deutlich zu spüren, dass Gott uns schützte und uns und den Besuchern Freiraum gab, um ihm zu begegnen. Es gab tatsächlich keine nennenswerte Störung, trotz einiger Regentropfen und einiger Demonstranten. Und das, obwohl wir vor dem Christival als die ungeschützteste Veranstaltung des Christival galten!
Unser Ziel war es, im Namen von Jesus den Bremern Gutes zu tun. Die Botschaft scheint angekommen zu sein. Jeden Abend war die Atmosphäre auf dem Marktplatz fröhlich und entspannt. Wir haben von einer Familie gehört, die vom Christival nichts wusste und von unserem Festival so berührt war, dass sie sich alle als Christival-Teilnehmer angemeldet haben! Wir haben von Leuten gehört, die einen Bibelvers zogen, um herauszufinden, ob Gott zu ihnen spricht, und die vom Bibelwort so angesprochen waren, dass sie beim Segensstand für sich beten ließen. Wir haben gehört, dass Menschen ihre Sorgen und Ängste auf Zettel schrieben und sie an das Kreuz schlugen und anschließend mit Mitarbeitern darüber sprachen. Andere schrieben die Namen ihrer Sünden auf Steine und warfen sie in eine Tonne, um zu signalisieren, dass sie davon lassen wollten. (Ich spreche hier von Bremer Passanten, nicht nur von Christivalern!) Während ich über den Platz ging, hielt mich ein Stadtstreicher auf. „Ihr macht hier ein geiles Programm“, sagte er. Er war an jedem Abend bei uns.
Von anderen Christen, die mehr oder weniger am Festival beteiligt waren, kamen folgende Rückmeldungen:
„Besonders bewegt hat mich eine Begegnung nach 1 Uhr Samstagnacht auf dem Weg zu unserer Wohnung. Ein kräftiger Mann mit Glatze sprach uns an und wollte ein Handy von uns nutzen. Nach dem Telefonat fragte er, ob wir auch zu den Christen gehören, was wir bestätigten. Daraufhin erzählte er uns, dass Gott noch nie etwas für ihn getan hat und dass Jesus Menschen wie ihn hasst. Er berichtete von dem vielen Leid und dem harten Leben, dass er und vor allem viele seiner Freunde leben müssen. Er sprach über eine halbe Stunde mit uns und wir beteten nachher noch für ihn …“ (Hufi)
„Ich habe ein Gespräch übernommen, mit einem jungen Mann (23 Jahre), selbstmordgefährdet, Satanist, drogen- und alkoholabhängig Borderlinesyndrom … Er hatte am Morgen unter Tränen Jesus gebeten, dass er ihm helfen möge. Dann kam er abends ‚zufällig’ bei uns am Markt vorbei, wurde angesprochen, fühlte sich angesprochen und hat auch schon viel Hilfe erfahren. Ich bin jetzt mit ihm in Kontakt und hoffe, dass Jesus ihn ganz frei macht. Er ist sehr offen und hat für sich auch schon Jesus sein Leben gegeben.“ (Frank)
„Als Ansprechpartnerin gab es für mich mit den jungen Leuten – besonders mit drei Jugendlichen – tiefe Gespräche über ein Leben als Christ und warum ich überhaupt so lebe. Meine Zeit vor der Lebensübergabe vor vielen Jahren hat Gott genutzt und ich war
mehr als überrascht, dass er mich damit gebraucht hat. Ein Mädchen hat sich segnen lassen. Sie besucht bereits einen Bibelkreis und ist kurz vor ihrem Glück mit Jesus. Am letzten Abend kamen ganz berührt Mutter und Tochter und löcherten mich, ihnen unbedingt mitzuteilen wie man nun auch diesen Weg gehen kann und welche Gemeinde ich kennen
würde …“ (Irmy)
Wir haben nur eine Ahnung, was Gott an diesen drei Tagen alles in Bewegung gebracht hat. Aber schon diese drei Berichte lassen vermuten, dass es einiges war.
Danke, Jesus!
Übrigens: Wir haben auch karacho tv beim Festival eingesetzt. Zwei Folgen, die wir exklusiv in Bremen gedreht haben, könnt ihr hier sehen. Viel Spaß!
Dienstag, 22. April 2008
Bis bald in Bremen
Der letzte Eintrag ist echt schon lang her. Das Christival saugt alles auf: Zeit, Energie, Finanzen - Im Moment lese ich schon keine Sachbücher mehr, sondern nur noch Krimis. Um wenigstens ab und an so eine Art geistigen Urlaub nehmen zu können.
Ich freue mich auf Bremen. Auch wenn das Tamtam drumherum allmählich hysterische Ausmaße annimmt. Irgendwie habe ich das Bedürfnis, mich mit andersdenkenden Menschen an einen Tisch zu setzen und bei einem Bier unsre diversen Ansichten zu diskutieren. Aber dazu wird es wohl nicht kommen.
Noch was anderes: Ich bin heute mit Jesus.de einig geworden: Wir werden ab der zweiten Jahreshälfte karacho tv in Zukunft exklusiv für sie produzieren. Als eigenes kleines Format allein auf weiter Flur wird karacho nicht so wahrgenommen, wie ich mir das wünsche. In Verbindung mit einer starken Plattform ändert sich das vielleicht.
Oh, der Lüttsche weint. Ich hör mal auf. Sehen wir uns in Bremen?
Freitag, 21. März 2008
Profi-Christ - die dritte
Eine weitere Folge von 'Profi-Christ' ist online: 'Im Land der Frühaufsteher'. Von Sachsen-Anhalt habe ich noch einiges zu berichten. Aber dazu später. Zieht euch erstmal die neue Folge rein. Special Guest ist diesmal Matthias 'Radieschenfieber' Jungermann. Viel Spaß.
Samstag, 8. März 2008
Beneidenswert
Ich ertappe mich in letzter Zeit hin und wieder dabei, dass ich Gott dafür aufrichtig dankbar bin, dass es uns nach menschlichem Ermessen nicht gut geht. Das klingt hirnverbrannt. Ich meine das auch weder heroisch noch masochistisch, noch glaube ich, dass ein gläubiger Mensch durch Leid auf eine höhere Stufe gelangt oder so etwas.
Aber Julians (und vielleicht auch Samuels) Behinderung machen uns so verletzlich und so von Gott abhängig. Nichts ist normal. Das Leben ist ein einziger Ausnahmezustand (wenn man jetzt mal Leid als Ausnahmeerfahrung betrachtet, eigentlich ist es für fast alle Menschen der Normalzustand). Und das ist gut. Denn wir sind dicht bei Jesus, können gar nicht anders, und erleben kleine und große Wunder am laufenden Band. Es macht plötzlich Spaß, die Bergpredigt zu lesen, weil sie von uns handelt.
Menschen, denen es schlecht geht, sind wirklich zu beneiden.
Donnerstag, 28. Februar 2008
karacho tv - neue Folge
Noch ne kurze Ansage in eigener Sache: karacho tv seine neue Folge ist online: hier oder hier.
Viel Spaß.
